Florian Apler · Volker Schütz

Der Fall
Leon

522 Tage unschuldig hinter Gittern – ein Buch über einen Vater, eine Familie und einen Justizfall. Und über einen kleinen Jungen, der niemals hinter diesem „Fall“ verschwinden darf.

EIN BUCH VON FLORIAN APLER UND VOLKER SCHÜTZ
Vollständiger Buchumschlag Der Fall Leon
Bevor es „Der Fall Leon“ gab

Da war Leon.

Ein sechsjähriger Junge. Ein Kind mit einem seltenen Gendefekt – und zugleich ein lebensfroher Bub, der Wasser und Regen liebte, Tiere, Musik und die kleinen Wunder, die andere oft übersehen.

Volker kannte die Familie Apler seit 2019. Er hatte selbst erlebt, wie geduldig und liebevoll Florian mit seinem Sohn umging.

Für die Menschen, die Leon liebten, war und ist er niemals ein „Fall“.

Volker Schütz mit Leon und Florian Apler
Volker Schütz mit Leon und Florian Apler – eine persönliche Erinnerung aus der Zeit vor Leons Tod.

Am Morgen des 28. August 2022 änderte sich für eine Familie alles.

Was danach geschah

Aus einem unfassbaren Verlust wurde ein Justizfall.

28. August 2022
Leon stirbt.Der sechsjährige Leon ertrinkt in der Kitzbüheler Ache bei St. Johann in Tirol.
Ein halbes Jahr später
Florian wird verhaftet.Leons Vater wird unter Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen.
1. August 2024
Der Freispruch.Alle acht Geschworenen sprechen Florian Apler einstimmig vom Mordvorwurf frei.
Untersuchungshaft
522

Tage unschuldig hinter Gittern.

Während dieser Zeit schrieb Florian auf, was ihm widerfuhr. Mehr als 650 Seiten U-Haft-Tagebuch entstanden – Aufzeichnungen aus einem Leben, das gemeinsam mit dem seiner Familie aus den Fugen geraten war.

Dritter Prozesstag
1. August 2024

Achtmal Nein.

Nach 17 Monaten Untersuchungshaft fällt die Entscheidung des Geschworenengerichts: Florian Apler wird in den gegen ihn erhobenen Anklagepunkten einstimmig freigesprochen.

522 Tage lang hatte Florian davon geträumt, wieder nach Hause zu seiner Frau und seiner kleinen Tochter gehen zu dürfen.

Der Freispruch konnte ihm seine Freiheit zurückgeben. Was geschehen war, konnte er nicht ungeschehen machen.

Das Buch

Florian Apler · Volker Schütz

Nach dem Freispruch bat Florian seinen Freund und Anwalt Volker, ihm bei der Verarbeitung des Erlebten in einem Buch zur Seite zu stehen.

Volker arbeitete sich durch mehr als 3.000 Blatt Gerichtsakten und durch über 650 Seiten von Florians U-Haft-Tagebuch. Entstanden ist ein Buch, das Florians persönliche Aufzeichnungen mit der juristischen Auseinandersetzung mit den Ermittlungen und dem Verfahren verbindet.

Kompletter Buchumschlag mit Florian Apler und Volker Schütz als Autoren
„Der Fall Leon – 522 Tage unschuldig hinter Gittern“
Ein Buch von Florian Apler und Volker Schütz.
Bücher Der Fall Leon bei der Pressekonferenz
Vom Manuskript an die Öffentlichkeit

Ein Buch, das Fragen stellt.

Wie konnte ein Vater, der gerade seinen Sohn verloren hatte, selbst zum Mordverdächtigen werden – und 522 Tage in Untersuchungshaft verbringen, bevor acht Geschworene ihn einstimmig freisprachen?

Das Buch zeichnet Florians Weg nach und setzt sich zugleich mit der Frage auseinander, wie Ermittlungen in eine Richtung geraten können, die für einen Menschen und seine Familie schwerwiegende Folgen hat.

Presseclub Concordia · Wien

Eine außergewöhnliche Medienresonanz.

Pressekonferenz Der Fall Leon im Presseclub Concordia
Pressekonferenz im Presseclub Concordia: Florian Apler und Volker Schütz hinter einer Wand aus Kameras.

Neun Fernsehteams und zahlreiche weitere Medienvertreter kamen zur Pressekonferenz. Die Aufnahmen vermitteln die Dimension dieses Tages besser als eine Sammlung von Schlagzeilen.

Bewusst ohne Presseschau.
Auf dieser Seite stehen nicht die damaligen Schlagzeilen im Mittelpunkt, sondern Leon, Florian, das Verfahren und das Buch.
Florian Apler und Volker Schütz bei der Pressekonferenz Fernsehteams und Fotografen bei der Pressekonferenz Zahlreiche TV-Kameras bei der Pressekonferenz Exemplare von Der Fall Leon
Der Fall Leon

Am Anfang und am Ende dieser Geschichte steht kein Fall.

Da ist ein kleiner Junge namens Leon.

Und eine Familie, für die sein Name niemals die Bezeichnung eines Justizfalles sein wird, sondern der Name ihres Sohnes.